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Eine
Region - geprägt durch Landwirtschaft und einmalige Naturräume
Die
Altmark in kurzen Fakten dargestellt
Die
flächenmäßig größte Region im Bundesland
Sachsen-Anhalt ist die Altmark. Sie liegt im Norden des Landes und
grenzt an die Bundesländer Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern
und Brandenburg. Die Altmark hat eine Fläche von rund 4.717
Quadratkilometern und eine Einwohnerzahl von etwa 253.000 (Zum Vergleich:
Die Landeshauptstadt Magdeburg hat eine Fläche von etwa 193
Quadratkilometern und eine Einwohnerzahl von gut 258.000). Die Altmark
teilt sich in die beiden Landkreise Altmarkkreis Salzwedel (knapp
2.294 Quadratkilometer; rund 105.000 Einwohner) und Landkreis Stendal
(rund 2.430 Quadratkilometer; etwa 148.000 Einwohner) und ist eine
vorwiegend landwirtschaftlich geprägte Region.
Die nördlichste Region Sachsen-Anhalts ist auch die Bevölkerungsärmste
mit etwa 46 Einwohnern pro Quadratkilometer (Altmarkkreis Salzwedel).
Gute verkehrstechnische Anbindungen haben die beiden Kreisstädte
Salzwedel und Stendal sowie Gardelegen und Tangermünde. Beide
Kreise sind bestrebt, gute Rahmenbedingungen für Investoren
zu schaffen. Neben der wirtschaftlichen Entwicklung wird auch die
Infrastruktur ständig ausgebaut, um Investoren einen attraktiven
Wirtschaftsraum bieten zu können.
Aber auch für Touristen bietet die Altmark eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten
und Naturgebieten, wie zum Beispiel den Drömling und die Colbitz-Letzlinger-Heide.
Der Drömling zählt zu den größten Feuchtgebieten Europas, und liegt
im südwestlichen Teil der Altmark. Hier kann eine einmalige Landschaft
mit ihrem speziellen Artenreichtum bewundert werden. Die
Colbitz-Letzlinger-Heide liegt fast im Herzen der Altmark. In der
jüngsten Vergangenheit zählte sie zu einem der größten Militärgelände
Deutschlands (Militärisches Erprobungsgelände im Dritten
Reich, nach dem Krieg Truppenübungsplatz für die Rote
Armee). Heute nutzt die Bundeswehr nur noch einen geringen Teil
der Heide militärisch und betreibt hier einen der modernsten Übungsplätze
der Welt. Im Osten der Altmark verläuft eine natürliche Grenze,
die Elbe. Sie bietet nicht nur den Erholungsgebieten ein reizvolles
Ambiente, sondern wird auch als Wasserweg für die Wirtschaft genutzt.
Nicht zu vergessen ist der Arendsee, der ein beliebtes Bade- und
Ausflugsziel der Altmark ist. Fazit: Die Altmark ist eine Region
die sowohl Erholung und Tourismus, als auch interessante, wirtschaftliche
Möglichkeiten bietet.
Der Landkreis
Altmarkkreis Salzwedel
Der
Landkreis Altmarkkreis Salzwedel liegt im Nordwesten von Sachsen-Anhalt.
Er unterteilt sich in die lokalen Zentren Salzwedel, Klötze und
Gardelegen. Die Anzahl der Gemeinden beträgt 126, darunter auch
die Städte Arendsee, Gardelegen, Kalbe (Milde), Klötze und Salzwedel.
Neben optimalen Voraussetzungen für Investoren, legt der Altmarkkreis
Salzwedel großen Wert auf Bildung und Ausbildung. Zu einem kreisübergreifenden
Zentrum moderner und zukunftsorientierter Ausbildung entwickeln
sich vor allem die Berufbildenden Schulen mit ihrem Hauptstandort
Salzwedel. Touristisch gesehen bietet die Altmark eine reizvolle
Landschaft im Wechsel von Wald, Grünflächen und Gewässern. Das die
Region zu einem optimalen Erholungsgebiet gehört zeigt die Median-Klinik
in Kalbe und die Mutter-und-Kind-Klinik in Arendsee, denn hier erholen
sich Patienten aus allen Teilen des Landes. Der Altmarkkreis Salzwedel
bindet bewusst Landschaft und Umwelt in die Entwicklung der heimischen
Wirtschaft ein. Kulturell hat der Altmarkkreis neben romanischen
Feldsteinkirchen und Fachwerkbauten auch die mittelalterlichen Stadtanlagen
der Hansestädte Salzwedel und Gardelegen für eine interessante Entdeckungsreise
zu bieten. Landschaften mit einer ganz eigenen Ausstrahlung sind
der Drömling, die Colbitz-Letzlinger-Heide, die Zichtauer Berge
oder der als Perle bezeichnete Arendsee.
Der Landkreis
Stendal
Ein
wirtschaftlich-kulturelles Zentrum in der Altmark bildet der Landkreis
Stendal, im Norden Sachsen-Anhalts. Zu dem grenzt er an das Bundesland
Brandenburg und verfügt damit auch über enge regionale Bindungen
zu den westbrandenburgischen Zentren. Für die Herausbildung des
Tourismus als Wirtschaftsfaktor verfügt der Landkreis Stendal über
günstige landschaftliche Voraussetzungen, wie die Elbe, Havel sowie
Heide- und Waldgebiete. Die beliebtesten Ausflugsziele beziehungsweise
Sehenswürdigkeiten sind die Städte Stendal, Tangermünde, Havelberg,
Arneburg und Werben (Elbe) mit mittelalterlichem Stadtkern, das
Winckelmann-Museum in Stendal, der Stendaler und Havelberger Dom,
der Krumker Park bei Osterburg, das Wandergebiet Baarsberge, der
Radwander-Rundkurs Altmark, der Wildpark Weißewarte sowie die Gemeinde
Schönhausen als Geburtsort von Fürst Otto von Bismarck. Zu den überregionalen
Einrichtungen gehören die Fachhochschule Stendal und das Innovations-
und Gründerzentrum BIC Stendal.
Quelle:
IHK Magdeburg / Stand der Daten: 1996
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