Verwaltungen
fördern Strukturwandel
Landkreise
setzen auf Innovatives
Die
Altmark ist verwaltungsmäßig in zwei Landkreise geteilt,
im westlichen Teil liegt der Altmarkkreis Salzwedel, im östlichen
der Landkreis Stendal. Zentren der kommunalen Verwaltung sind
die beiden Kreisstädte Salzwedel und Stendal. Ihnen untergeordnet
sind die ehemaligen Kreisstädte und Gemeinden mit Sitz der
Verwaltungsgemeinschaften. Beide Landkreise arbeiten eng in der
Entwicklung regionaler Strukturen zusammen. Dies umfasst die Infrastruktur,
die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe sowie die touristische
Erschließung der Altmark. Eckpfeiler dieser Zusammenarbeit
sind im regionalen Entwicklungsprogramm (REP) und regionalem Aktionsprogramm
(RAP) festgeschrieben. Ziel dieser Programme ist es, die Altmark,
als Lebens- und Wirtschaftsraum, attraktiv und innovativ zu gestalten.
Dabei setzen beide Landkreise auf das landwirtschaftliche Potential
sowie zukunftsfähige Technologien. Beispiele für den
angestrebten Strukturwandel sind schon heute in der Region sichtbar.
Eine Hanf verarbeitende Fabrik ist in Gardelegen entstanden, in
Klötze werden Algen großtechnisch hergestellt und in
Stendal hat ein modernes Call-Center den Betrieb aufgenommen.
Insbesondere die IT-Branche findet im Stendaler Raum zahlreiche
Firmen, die sich mit Softwareentwicklung und Internet beschäftigen.
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Per
Flugzeug in die Altmark
Verkehrslandeplatz
Stendal-Borstel
Die
besten Voraussetzungen für einen interessanten Aufenthalt in Stendal
und der Altmark bietet der Flugplatz Stendal-Borstel. Denn mit
seinen Einrichtungen, seiner Sicherheits- und Navigationsausrüstung
und dem hervorragend ausgebildeten Bodenpersonal steht der Verkehrslandeplatz
für sichere Starts und Landungen. Der Ursprung des Flugplatzes
reicht bis in das Jahr 1934 zurück. In diesem Jahr beschloss die
damalige deutsche Luftwaffe den Bau des Flugplatzes. Im Jahr 1936
wurden hier 30 Fallschirmjäger des ersten Bataillons ausgebildet,
und damit Stendal als Geburtsort des deutschen Fallschirmsprungs
begründet. Heute ist der Flugplatz ein ziviler Verkehrslandeplatz
für Geschäftsleute und Sportflieger. Die sowjetischen Truppen
räumten 1992 den Flugplatz. Engagierte und flugbegeisterte Personen
nutzten die Gunst der Stunde und sicherten mit der Gründung des
"AERO-Club Stendal e.V." das Areal für die zivile Luftfahrt. Bis
heute ist der Verein ein Garant für das Fortbestehen des, bezogen
auf die Flugbewegungen, zweitgrößten Flugplatzes in Sachsen-Anhalt.
Nutzen es die Clubmitglieder in erster Linie mit ihren Maschinen
Richtung Himmel zu fliegen, steigerten sich die Flugbewegungen
auf etwa 28.000 pro Jahr. Neben den Sportfliegern nutzen heute
zahlreiche Privat- und Geschäftsleute den Landeplatz, um die Region
touristisch zu erkunden beziehungsweise zum Wirtschaftsstandort
Altmark zu gelangen.
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