Verwaltungsgemeinschaft Bismark/Kläden

Leader-Projekte können zum Investitionsschub beitragen

 

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Mitgliederversammlung tagte am 25. Februar 2009 in Arendsee

Das zweite Maßnahmepaket der Bundesregierung als Reaktion auf die Wirtschaftskrise

hat vor allem Investitionen im Blick. Dies kann auch dem ländlichen Raum helfen,

noch bestehende Defizite zu mildern. „Wir spüren im Kreis unserer Leader-

Aktionsgruppe, dass vor allem in den Kommunen eine Vielzahl von Projekten startklar

sind, deren Umsetzung rasch Aufträge für Unternehmen in der Region bringen, Beschäftigung

sichern und Kaufkraft schaffen würde“, schätzte Verena Schlüsselburg, Vorsitzende der LAG Mittlere Altmark, ein.

Am 25. Februar trafen sich 64 der 70 Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe im Rahmen des europäischen Leader-Prozesses im Kinder- und Jugenderholungszentrum Arendsee (KiEZ) zur ersten Mitgliederversammlung im Jahr 2009. Unter ihnen, hier wie auf dem Foto als Akteure aus der Region der Verwaltungsgemeinschaft Bismark/Kläden auch:

            Klaus Blell – Bürgermeister Badingen

            Dieter Wein – Bürgermeister Dobberkau

            Waldemar Schreiber – Bürgermeister Garlipp

            Helga Chlopik – Bürgermeisterin Hohenwulsch

            Elke Freivogel – Bürgermeisterin Könnigde für das Kirchspiel Garlipp und

           der Vorsitzende des Treffenfeldvereines Könnigde, Harald Schulze.

Über ein Dutzend umsetzungsreifer Vorhaben standen auf der Tagesordnung und fanden die Zustimmung der Mitglieder, so dass bereits die ersten Antragsverfahren auf Förderung beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) gestellt werden konnten. Die Projektpalette reicht von Bauvorhaben in Diesdorf, Langenapel und Kalbe (Milde) über den Umbau der ehemaligen Schule in Kläden, die Erweiterung des Angebotes im Kinder- und Jugenderholungszentrum am Arendsee bis zu intelligenten Ergänzungen des ländlichen Wegenetzes in der Altmark.

„Die geltenden Förderbestimmungen verlangen von allen Projektträgern eine gegenüber

der zurückliegenden Förderperiode deutlich höhere Beteiligung mit Eigenmitteln“, hob Leader-Manager Dr. Wolfgang Bock hervor. So liege diese bei kommunalen Projekten im Leader-Prozess bei rund 37 Prozent. Wenngleich sich dies auf den ersten Blick noch komfortabel anhöre, so könnten es zahlreiche Gemeinden trotzdem einfach nicht schultern, so der LAG-Manager weiter. Bei Vereinen und privaten Antragstellern liege die notwendige Beteiligung mit Eigenmitteln oft sogar über 60 Prozent. Eine Entlastung bei den Eigenmitteln würde die Bremse bei vielen Vorhaben lösen und die Chancen für einen noch stärken Investitionsschub verbessern.

Für Leader-Projekte stehen in Sachsen-Anhalt bis 2013 rund 44 Mio. Euro zur Verfügung. In der zurückliegenden Förderperiode (2000-2006) waren rund 20 Mio. Euro nach Sachsen-Anhalt geflossen.

Leader-Projekte können nur von Mitgliedern einer LAG beantragt und durchgeführt werden. Die Landesregierung gewährt Projektträgern von Leader-Vorhaben für bestimmte Förderziele einen Förderbonus.

Die LAG „Mittlere Altmark“ hat derzeit 70 Mitglieder. Das Gebiet der LAG umfasst eine Fläche von 2.674 km² und erstreckt sich über weite Teile des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal. In den 161 Städten und Gemeinden des Gebietes leben rund 87.000 Einwohner. Mit nur 33 Einwohner je km² zählt es zu den dünn besiedelten Regionen der Bundesrepublik. In Sachsen-Anhalt bestehen 23 Lokale Aktionsgruppen, bundesweit sind es rund 250.

Im Vorfeld der Mitgliederversammlung trafen sich die Vorstandsmitglieder zu einer kurzen Vorstandssitzung und so nahmen Reinhard Schwarz – Verwaltungsleiter VGem Seehausen, Eike Trumpf – Verwaltungsleiter VGem Arneburg-Goldbeck, Uwe Lenz – Geschäftsführer Gut Priemern, Nico Schulz, Gebhard Wolf – Tourismusverein Arendsee, Verena Schlüsselburg – Verwaltungsleiterin VGem Bismark/Kläden und LAG-Vorsitzende, Sigrid Gassel – Touristikinfo Kalbe, Dr. Wolfgang Bock – Leader Manager mit Gastgeberin Irmela Spöttle – KIEZ Arendsee gern Aufstellung zu einem Gruppenfoto. Nicht auf dem Foto Leader Managerin Heike Winkelmann.

 

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