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Verwaltungsgemeinschaft Bismark/Kläden |
In der mittleren Altmark sind Leader-Projekte im Umfang von über fünf Millionen Euro startklar |
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Mitgliederversammlung der LAG Mittlere Altmark tagte am 25.03.09 in Kalbe (Milde)
Die Lokale Aktionsgruppe Leader „Mittlere Altmark“, zu der über 70 Akteure aus dem gesamten Aktionsgebiet gehören, leistet eine kontinuierliche Arbeit und fördert so die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Region. Damit wird der bereits seit Mitte der 90er Jahre begonnene Weg der Leader-Förderung (Leader II, Leader +) weiter erfolgreich beschritten. In der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Mittlere Altmark stehen viele Projektträger in den Startlöchern. „Bis Ende März werden wir über zwei Dutzend Förderanträge beim Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) Altmark aus den Reihen unserer Mitglieder vorliegen haben“, schätzt Verena Schlüsselburg ein. Damit könne man Investitionen von über fünf Millionen Euro in der Region anschieben, so die LAG-Vorsitzende weiter. Zur Umsetzung der Vorhaben werden über 2,5 Millionen Euro Fördermittel benötigt. Wird über die Anträge zeitnah entschieden, könnten bereits im Frühjahr erste Bauaufträge ausgelöst werden. Der Leader-Prozess trägt somit dazu bei, dass auch altmärkische Unternehmen vor allem aus der Bauwirtschaft Aufträge erhalten können und Arbeitsplätze in der Region gesichert werden.
Dort standen u.a. 17 Anträge auf Mitgliedschaft auf der Tagesordnung (s. unten). Verena Schlüsselburg: „Die gegenwärtige Förderkulisse in Sachsen-Anhalt bietet vor allem Kommunen vergleichsweise günstige Rahmenbedingungen.“ Unter den Antragstellern waren daher zahlreiche Gemeinden aus beiden altmärkischen Landkreisen. Sie alle erhielten die Zustimmung der Mitgliederversammlung, so dass die Mitgliederzahl auf über 90 angestiegen ist. Die LAG ist damit die mitgliederstärkste Gruppe in Sachsen- Anhalt. „Die LAG setzt sich dafür ein, dass auch in Kleinstädten der Region, wie beispielsweise Arendsee, Seehausen, Werben und Arneburg, künftig Fördermittel für die Entwicklung des ländlichen Raumes zum Einsatz kommen können“, informierte Leader- Manager Dr. Wolfgang Bock. So habe man für ein Bauvorhaben im Kinder- und Jugenderholungszentrum Arendsee einen ersten Antrag auf Ausnahmegenehmigung bei der Landesregierung gestellt. Eine Vereinbarung auf Landesebene aus dem Jahr 2007 legt fest, dass in Orten, die Förderung aus der Städtebauförderung erhalten, keine Mittel der Dorferneuerung/Dorfentwicklung fließen dürfen. Davon sind vor allem in der Altmark kleine Städte negativ betroffen. Für Leader-Projekte stehen in Sachsen-Anhalt bis 2013 über 44 Mio. Euro zur Verfügung. In der zurückliegenden Förderperiode (2000-2006) waren rund 20 Mio. Euro nach Sachsen-Anhalt geflossen. Leader-Projekte können nur von Mitgliedern einer LAG beantragt und durchgeführt werden. Die Landesregierung gewährt Projektträgern von Leader-Vorhaben für bestimmte Förderziele einen Förderbonus. Das Gebiet der LAG umfasst eine Fläche von 2.674 km² und erstreckt sich über weite Teile des Altmarkkreises Salzwedel und des Landkreises Stendal. In den 161 Städten und Gemeinden des Gebietes leben rund 87.000 Einwohner. Mit nur 33 Einwohnern je km² zählt es zu den dünnbesiedelten Regionen der Bundesrepublik. In Sachsen-Anhalt bestehen 23 LAG, bundesweit sind es rund 250.
Antragsteller auf Mitgliedschaft in der LAG Mittlere Altmark 1. Gemeinde Wendemark 2. Gemeinde Kremkau 3. LeBe Mechau GmbH & Co. KG 4. Gemeinde Käthen 5. Wohnungsgenossenschaft Sieben Linden e.G. 6. Gemeinde Rohrberg 7. Ingeborg Bigus, Hohenberg-Krusemark 8. Gemeinde Schinne 9. ARV 08 e.V. Arendsee 10. Kirchengemeinde Schernikau 11. Förderverein Arneburg e.V. 12. Gemeinde Dähre 13. Gemeinde Neukirchen 14. Gemeinde Lichterfelde 15. Gemeinde Behrendorf 16. Reiterhof und Pension Uwe Trumpf 17. Evangelische Kirchengemeinde Iden
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