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Lage
3 Kilometer westlich von
Bismark findet man das idyllisch gelegene Dorf Könnigde.
Sehenswertes
Treffenfeldscheune
Dorfkirche - Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut, Turm um 1150
Eingangstor zum Friedhof mit Mauer (erbaut 1450)
Gruft des Hennigs v. Treffenfeld
Fachwerkhäuser mit Inschriften
Hainbuche am Ortsausgang nach Wollenhagen
Informationen
- Um sich
körperlich und sportlich fit zu halten, kann man in Könnigde den
Sportplatz, Radwanderwege und Reitwege nutzen.
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Gemarkungsgröße: |
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659 ha |
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Bevölkerung: |
OT Könnigde |
169 Einwohner |
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(Stand: 30.06.2009) |
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Infrastruktur
ein Sportplatz
Treffenfeldscheune
Dorfgemeinschaftshaus
Freiwillige Feuerwehr Könnigde
Angebote
Historisches
Die erste urkundliche Erwähnung findet der kleine Ort im Landbuch der Mark
Brandenburg von 1375. Danach hat der Ort "Kongede" des Herren von
Bartensleben in Meßdorf zu zinsen, diese übten auch die Gerichtsbarkeit aus.
Der Name "Kongede" ist wendischen Ursprungs und soll von dem Wort
"Konje" (Pferd) entlehnt sein. Mundartlich ist der Begriff "Könnich"
oder auch "DrögeKönnich" bis heute im Gebrauch. Der Ort war
Stammsitz der 1637 ausgestorbenen Familie der von Könnigde. Dieses alte
Geschlecht bestand zu Anfang des 30-jährigen Krieges (1618-1648) noch aus
den Ritterhöfen Adrian und Esaias sowie dem jüngeren Joachim von Könnigde.
1626 starb Adrian an der von Dänen in die Altmark eingeschleppten Pest.
Als diese heimtückische Seuche 1636 wieder auftrat, fielen ihr auch Esaias
und Joachim zum Opfer.
Man wagte es damals nicht, sie in der Familiengruft beizusetzen, sondern
bestattete sie auf der anderen Seite des Kirchturmes. Dort ist heute noch
ein kleiner Hügel zu erkennen.
Am 9. Oktober 1648 kaufte der als Rittmeister im kurbrandenburgischen Dienst
stehende Joachim Hennigs aus Klinke das Gut der Universität Frankfurt/Oder ab. Der
Kurfürst erteilte unter dem 17. November 1648 den landesherrlichen Konsens und
Hennigs empfing am 6. Juli 1650 die Belehnung. Entgegen diesen Tatsachen
erzählt die Sage, Hennigs habe das Gut vom Kurfürsten für den Sieg bei einem
Wettreiten bekommen.
Am 2. April 1676 wurde Joachim Hennigs in den Adelsstand erhoben und durfte
sich fortan Joachim Hennigs von Treffenfeld nennen. Am 31.
Dezember 1688 starb er, sein Wappen ist heute noch Bestandteil des Könnigder
Ortswappens.
Am 3. Juli 1998 gründete sich der Heimatverein mit dem Namen des berühmten
altmärkischen Reitergenerals Joachim Hennigs von Treffenfeld. Die Mitglieder
des Heimatvereins beziehen sich auf den historischen Hintergrund, wenn sie mit
"Mann und Ross und Wagen" auf vielen historischen Festen,
Veranstaltungen und Festumzügen ihren Heimatort und die Altmark landesweit
präsentieren.
Ortsbürgermeisterin
und Ortschaftsrat
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