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Willkommen in der Gemeinde Schinne

Schinne An der Kirche  

Gemeinde Schinne

 

Lage 

    Die Gemeinde Schinne liegt 4 km nördlich der Landstraße 15 Stendal - Bismark vor der Speckgrabenniederung, einem ausgedehnten Wiesengelände. Der Ort ist eine Sackgasse und von der L 15 aus nur über die Kreisstraße 1047 zu erreichen. Lediglich Wirtschaftswege verbinden Schinne mit den Nachbargemeinden Grünenwulsch, Grassau, Rochau und Neuendorf am Speck.

Sehenswertes

    Feldsteinkirche mit vierteiligem Grundriss, bestehend aus Westquerturm, Schiff, eingezogenem Chor und halbrunder Apsis.

Informationen 

Gemarkungsgröße:  

1511 ha

Bevölkerung: Schinne

449 Einwohner

(Stand: 30.06.2009)    

Infrastruktur
  • Gaststätte,
  • Kindertagesstätte,
  • Grundschule mit Hort,
  • Handwerks-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe,
  • Sportplatz,
  • Sporthalle,
  • Reitplatz,
  • Freiwillige Feuerwehr Schinne

Angebote

  • großes Dorfgemeinschaftshaus mit kleinem und großem Saal
  • Jugendklub
  • Pferde- und Reitsport

Historisches

    Schinne gehört zu den größten und ältesten germanischen Siedlungen in der Altmark. Die erste nachweisliche urkundliche Erwähnung des Ortes datiert vom 29. Mai 1188, als Papst Clemens III. das Domstift zu Stendal und damit auch die zugehörige Kirche von "scinne" in den unmittelbaren apostolischen Schutz aufnahm.

    Der Name 1188 scinne, 1296 schinne, 1371 schynen, 1409 schinne, 1429 schynne, schynen, 1472 schinne, 1537 schenne - stammt vermutlich vom althochdeutschen scin =mittelhochdeutsch schin = Schein, von dem Eigennamen scinus. Dies könnte "Siedlung eines Glanzvollen" bedeuten.

    Der Ort ist ein typisch altmärkisches, ca. 1km langes Straßendorf. Das Rittergut war bis 1829 etwa 600 Jahre im Familienbesitz der Familie von Borstell. Bis 1945 war es dann im Besitz von 6 unterschiedlichen bürgerlichen Familien. Im Zuge der Bodenreform wurde das Gut enteignet und aufgesiedelt. Das im klassizistischen Stil Ende des 18. Jahrhunderts von Hans Friedrich Heinrich von Borstell erbaute Herrenhaus wurde 1948 zu zwei Dritteln abgerissen.

    Die Feldsteinkirche in der Ortsmitte wurde Anfang des 13. Jahrhundert erbaut, die Dachstühle von Schiffe und Chor sind original erhalten.

Satzungen

Bürgermeister und Gemeinderat  

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