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Das Gutshaus 
Hohenwulsch  
ist ein lang gestreckter 
zweigeschossiger 
verputzter Backsteinbau 
mit Ziegelwalmdach  von 13 Achsen und   überdachtem Vorbau. 
 

Hohenwulsch wurde durch wendische Ansiedler nach 800 als Straßendorf gegründet.
(Nebenkirche von Garlipp).
Der Name (1358 “villa voltitz”; 1375 “hogen wulzkow”, 1377 “wolzke”, 1518 “wülske”, 1540 “a ltawulsche”, “hohen wulsken” – geht auf die Bezeichnung “Wolf” zurück) ist wendisch.
Das Dorf war jedoch von Deutschen bewohnt. Die Wenden wohnten in dem eingegangenen Dorfe Sieden – oder Klein Wutsch. Es ist hier der seltene Fall, dass das mit “hoch” bezeichnete Dorf deutsch und das mit “sieden” bezeichnete wendisch gewesen ist. Der Regel nach ist es umgekehrt.
Das Rittergut gehörte 1345 den Gebrüdern von Woltz. 1375 hatten die von Wultzkow und die von Rundstedt hier Einkünfte, der Dom in Stendal ebenfalls. Das Tangermünder Domstift wurde 1377 vom Kaiser Karl IV. mit Besitz ausgestattet. 1377 gehörte das Gut Thiedecke und Konecke von Wultsch, und von 1400 – 1775  gehörte das Gut der Familie von Jeetze.
1775 übernahm Friedrich von Levetzkow das Rittergut und die damit verbundenen Rechte bis die 
Gutsherrschaft 1803 an Georg von Rohr ging. Das Gut blieb bis 1945 im Besitz der Familie von Rohr.
Nach 1945 wurde das Gutshaus verschiedenartig genutzt, als Parteischule und Landwirtschaftsschule, ab Juli 1967 NVA Ausbildungs- und Unterkunftsstätte, ab 1969 Unterbringung und Ausbildung des VEB Erdöl und Erdgas Stendal, ab 1982 Lehrlingswohnheim und von 1983 – 1990 Kinderferienlager.
Seit 1993 ist das Gut im Besitz von Herrn Maurice Philip Remy. 

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