Sommer in der Altmark
Die Altmarkt ist ein Geheimtipp für den Sommerurlaub: Prächtige Natur und malerische Hansestädte treffen auf einen hohen Freizeitwert. Die Region ist nicht überlaufen, preiswert und gut erreichbar. In der Altmark, die im Dreieck zwischen Hannover, Berlin und Hamburg liegt, gibt es viel zu entdecken – von schönen Wandernestern über beeindruckende Sternenpunkte, feinen Baumkuchen bis hin zu mittelalterlichen Hansestädten. In mittelalterlichen Hansestädten unterwegs sein und eine der höchstgelegenen Wohnungen erklimmen Die Altmark mit ihren acht historischen Hansestädten lebt Geschichte: Stendal mit seinen stattlichen Kirchenbauten, die alte Kaiserresidenz und Fachwerkstadt Tangermünde, in der Kaiser Karl IV. lebte und regierte. Oder die Baumkuchen-Stadt Salzwedel mit ihrer mittelalterlichen Architektur, Fachwerkhäusern und malerischen Kopfsteinpflastergassen. Alle acht Städte lohnen sich für einen schönen Tagesausflug oder Wochenendtrip. Wer gleich mehrere besuchen möchte, kann sich auf die Hanse-Rallye begeben und den Altmärkischen Hanseschatz finden: An jeder Touristen-Information wartet ein Rätsel, das es zu lösen gilt. Ist das geschafft, erhält man eine kleine Belohnung. In und um die Hansestädte herum gibt es jede Menge spannende Ausflugsziele wie das Haus der Flüsse in Havelberg, das Kindererlebnis-museum in Stendal oder die Türmerwohnung in Seehausen. Diese, bis 1956 noch bewohnt, befindet sich in der Kirche St. Petri und ist eine der höchstgelegenen Wohnungen der Altmark. Hier lebten einst die Türmer, die die Stadt vor Feuerbrünsten warnten und die Glocken läuteten. Ein Muss ist ein Spaziergang durch einen der vielen schönen Gärten und Parks, wie die Wallanlage Gardelegen, der Stadtpark Tangerhütte oder der Schlosspark Krumke. Buntes Treiben versprechen wiederum die vielen Feste, Festivals und Veranstaltungen in der Altmark. Auf dem Pferdemarkt Havelberg, dem Roland Fest Stendal, dem Burgfest Tangermünde, dem Biedermeier Sommer oder bei den Altmarkfestspielen ist immer etwas los. |
Segeln und Wracktauchen im Arendsee: Badespaß und Wassersport in der Altmark Wer im Urlaub abseits von Wandern und Radfahren sportlich aktiv sein will, findet zahlreiche Möglichkeiten auf und im Wasser. Zum einen gibt es in der Altmark viele Badeseen und Freibäder wie das Flussbad Osterburg, das Waldbad Zichtau oder das Strandbad Arendsee. Zum anderen werden diverse Wassersportarten wie SUP, Segeln, Kanufahren oder Tauchen angeboten. Im beliebten Tauchrevier Arendsee (49 Meter tief) können erfahrene Taucher sogar ein versenktes Patrouillenboot aus DDR-Zeiten entdecken. Auf Fontanes Spuren, durch Moore wandern oder Sterne schauen Es gibt reichlich gute Gründe, die Altmark beim Wandern oder auf dem Fahrradsattel zu durchstreifen. Einer ist, dass sie voller Geschichte steckt. So kann man den Spuren berühmter Persönlichkeiten folgen – wie Theodor Fontane, Kaiser Karl IV. oder Otto von Bismarcks, der in Schönhausen geboren wurde. Hier steht sein Geburtshaus, der Seitenflügel des Herrenhauses von Gut Schönhausen, in dem sich heute das Bismarck-Museum befindet. Neben historischem Flair gibt es auch herrliche Natur: Auf fast 700 Kilometern Wanderwegen lässt sich die Region erkunden. Rund 300 Kilometer davon sind die sogenannten „Wandernester Altmark“, die nach den Qualitätskriterien des Deutschen Wanderverbandes gestaltet. Sie führen durch schöne Wanderorte wie Zichtau, Arneburg, Seehausen oder Klötze sowie durch die abwechslungsreiche Landschaft mit seinen artenreichen Wäldern und Mooren. Ein weiterer Tipp: Die Altmark gehört dank der geringen Lichtverschmutzung zu den dunkelsten Orten Deutschlands. „Sternenpunkte“ weisen auf Orte und Plätze hin, an denen man den Nachthimmel besonders gut beobachten kann. Mit dem Fahrrad die Elbe entlang, mit dem Planwagen auf Kremserfahrt Radurlauber erwartet ein 1.500 Kilometer langes Wegenetz, wobei der Elberadweg, der Havelradweg und der Altmarkrundkurs zu den beliebtesten Strecken zählen. Empfehlenswert ist auch eine Tour durch das UNESCO Biosphärenreservat Drömling: Hier gibt es unter anderem die Möglichkeit, eine Radtour mit Tierbeobachtungen zu verknüpfen. Zur Auswahl stehen die Storchen-, Biber- oder Brachvogel-Tour. Übrigens: Vom Fahrradsattel kann man auch auf den Pferdesattel umsteigen: Reiterhöfe richten sowohl Mehrtagesritte als auch Kremserfahrten (Planwagen) mit den typisch altmärkischen Kaltblutpferden entlang der Elbe aus. Das ist die Altmark Das Motto der Altmark lautet Motto „Stolze Städte und weites Land“. Die Region gilt als „Wiege Preußens“ und bietet eine Mischung aus malerischen Fachwerkstädten, historischen Kulissen und weiten Landschaften. Zwischen Elbe, Havel und Hansestädten warten Ausflugsziele in Hülle und Fülle – von Schlössern über historische Windmühlen bis hin zu gepflegten Parks und Gärten. Die sanften Hügellandschaften der Altmark lassen sich wunderbar mit dem Fahrrad oder beim Wandern entdecken. Die Altmark liegt zentral im Dreieck zwischen Hannover, Berlin und Hamburg und ist damit ideal für einen schönen Wochenend-Trip. Weitere Informationen unter: www.altmark.de
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